Einbahn in den Gottesstaat

Im Namen der Freiheit – Lasst sie ziehen!

Es gibt, so wird mir fast täglich durch unseren Monopolrundfunk berichtet, doch einige Menschen in Österreich, die vom dringenden Wunsch beseelt sind mitzuhelfen, im fernen Syrien oder in anderen „Gott-Verlassenen-Gegenden“ mit Gewalt einen Gottesstaat aufzubauen, in dem nur die Gesetze des Koran Geltung haben sollen. Es handle sich dabei um Menschen, die entweder in Österreich geboren sind oder doch seit vielen Jahren hier leben, die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, es aber nicht geschafft haben, sich der österreichischen / mitteleuropäischen Kultur anzunähern. Nur um diese Menschen geht es hier!

Wen wundert’s, dass diese Tatsache auch gerne zum Anlass genommen wird, wieder einmal die österreichische Gesellschaft dafür anzuklagen, sich in den letzten vierzig Jahren zuwenig um die Integration dieser Menschen gekümmert zu haben. Alles das kann man wortreich beklagen und so ist es auch kein Wunder, dass der ORF sofort viele „Experten“ aus der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Sozialarbeit und verwandten Feldern zur Hand hat, die ihren offensichtlichen Lebenswunsch darin verwirklicht sehen möchten, den „abgefallenen Schäfchen“ durch entsprechende „politische Erziehungsprogramme“ die sogenannten „europäischen Werte einzubläuen“.

Meinungen, die diesen kurativen Standpunkt nicht teilen, und ich bin sicher, auch die gibt es, in der Politikwissenschaft ebenso wie in der Soziologie, kommen einfach nie zu Wort. So entwickelt man eine österreichische Einheitsmeinung, die alles und jedes, was im sozialen Leben schief läuft, mit Erziehungsprogrammen „kurieren“ zu können glaubt.

Man kann sich aber auch damit abfinden, dass es Menschen mit ganz anderen Vorstellungen von einer „schönen Welt“ gibt. Es ist eben so. Geschmäcker und Werthaltungen der Menschen sollen und dürfen keinem einheitlichen Maß unterworfen werden, wenn man sich der Freiheit, der vielzitierten, verpflichtet fühlt. Diese Freiheit gilt für alle auch für Muslime und schließt auch ein, sich Gruppen a u ß e r h a l b  unseres Staatsgebietes anzuschließen, und zwar auch dann, wenn es sich – nach unserer Ansicht- um terroristische Gruppen handelt. Zumindest solange, solange der / die Betreffende in Österreich kein Delikt begangen hat. „Absichten“, unter Strafe zu stellen, ist problematisch, umso mehr dann, wenn diese Absichten nur zweifelhaft bewiesen werden können. Abgesehen davon ist die Annahme, Österreich wäre in der Lage jeden Ausreisenden hinsichtlich seiner die Ausreise begründenden Motive zu überprüfen, eine derart utopische, dass man sich darüber nicht einmal mehr wundern kann.

Die glorreiche Idee, diesen Menschen die Pässe zu entziehen, um sie so an der Ausreise zu hindern, ist kontraproduktiv. Sie unterwirft Menschen Sanktionen, die noch gar kein Vergehen, geschweige denn ein Verbrechen begangen haben,  nur weil man von ihnen annimmt, sie könnten eines begehen. Sie anschließend  in einen „Sprachkurs“ zu schicken und sich zu wundern, dass sie keine freundlichen Gefühle für Österreich entwickeln, als Top-Strategie verkaufen zu wollen, zeugt einfach nur von Dummheit.

Es ist eine grundlegende Pflicht von Muslimen, in den Djihad zu ziehen! Wenn ein Muslim das Wort: „Djihad“ nicht als allgemeinen Auftrag des Strebens, sondern im Sinne eines „bewaffneten Kampfes“ interpretiert, sollte man das hinnehmen.

Man sollte ihm auch nicht verwehren, irgendwo auf der Welt dieser, seiner „Pflicht“ nachzukommen. Kein Einwand, solange dieser Djihad nicht in Europa, nicht in Österreich stattfindet! Für die ganze Welt kann man sich nicht verantwortlich fühlen. Also lassen wir  sie ziehen! Geben wir ihnen in aller Freundlichkeit  eine Wegzehrung mit auf ihren Weg, wünschen Ihnen alles Gute, aber nicht unbedingt Glück; und zwar auch dann wenn, wir ihre Entscheidung weder gutheißen noch verstehen können. Aber versperren wir ihnen und ihresgleichen kategorisch, ohne Ausnahme, ohne Pardon,  jeden möglichen Rückweg nach Europa.

Der Weg in den Gottesstaat benötigt dringend eine funktionierende Einbahnregel!

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