Reisenotiz – Nancy

Reisenotiz – Nancy

Diesmal werde ich es bei einigen wenigen Zeilen bewenden lassen, es war ohnehin nur ein Kurzbesuch von einem Tag mit einem spontanen Stadtrundgang, ohne große Planung. Einfach nur spazierengehen und sehen, was da kommt.

Die Fahrt von Strasbourg nach Nancy war ein Genuss, immer durch die leicht hügelige Landschaft der Lorraine, auf der relativ gut ausgebauten Nationalstraße 4, die Kastanien in voller Blüte, alles in sattem Grün und dazu die Blüten, ein Genuss nicht nur für „das Auge“. Nach einer kurzen Rast und einem „Kleinen Schwarzen“ – selbstgebraut -, da die Franzosen für guten Kaffee ja nicht gerade bekannt sind. Sie haben andere Qualitiäten, die zu erkunden, wir bereit sind.

Also ging es ersteinmal mit dem Bus in die Stadt, den wir gegenüber des „Marche-Central“ verlassen und der Place Stanislas zusteuern. Den Markt heben wir uns für die Heimreise auf, damit die Sachen, die wir dort zu kaufen gedenken, auf der halbstündigen Fahrt zurück ins Quartier nicht zugrunden gehen.

„Place Stanislas“

Hotel de Ville
Hotel de Ville

 

Brunnen am Place Stanislas
Brunnen am Place Stanislas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von hier geht es weiter in Richtung „Palais Ducale„, dem bedeutendsten spätgotischen Profanbau von Lothringen, der eine Besonderheit bietet, die sich erst nach längerer Suche finden lässt.

Detail, der Affe als Kapunziner, am Palais Ducale
Detail, der Affe als Kapunziner, am Palais Ducale
Portal des Palais Ducale, links oben, unter dem Balkon:  der Affe als Kapuziner
Portal des Palais Ducale, links oben, unter dem Balkon: der Affe als Kapuziner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man sieht, über Religionen bzw. ihre Vertreter hat man sich immer schon lustig gemacht. Es ist kein Phänomen unserer Tage allein.

Weiter ging es dann zur „Porte de la  Craffe“, dem von zwei mächtigen Rundtürmen geschützten Stadttor, errichtet um das Jahr 1436:

Porte de la Craffe
Porte de la Craffe

 

Übrigens: Hinter „Stanislas“ verbirgt sich der einstige, entthronte  Polen-König Stanislaw I, (Leszcýnsky) der dieses Ensemble oben  um das Jahr 1737 gestiftet hat. Er war der Schwiegervater Ludwig XV und  hat sich so „verewigt“.

 

Viel Zeit haben wir uns nicht genommen, aber es wartet Paris.

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