Kurze Bemerkung zum Bachmann-Preis 2014

Lese die beiden ersten Sätze des für den Ingeborg Bachmann-Preis eingereichten Textes von Tex Rubinowitz – die ersten Sätze eines Textes also, der letztlich die Texte aller Mitbewerber aus dem Rennen schlug:

„Neulich bekam ich eine Freundschaftsanfrage über Facebook. Ich
bekomme oft solche Anfragen und weiß immer nicht, ob ich sie
beantworten soll, was sie mir bringen könnten, mal davon abgesehen,
dass Facebook ein Wartesaal für Idioten ist und ich mich seit Jahren
frage, was mache ich hier eigentlich, aber dann kam eben diese Anfrage,
und die war interessant, und vielleicht läuft es ja darauf hinaus, dass wir
alle auf sowas warten.“

Bei solchen Texten weiß auch ich dann „immer nicht“ – also „nie“ – ob es sich lohnt das Weiterlesen, oder ob ich dann nicht doch lieber „Bücher-Ecke-gehen“ soll.
Wie oft im Leben scheint es auch in diesem Fall gewinnbringender zu sein, sich den sogenannten „Verlierern“ zuzuwenden.

2 Gedanken zu „Kurze Bemerkung zum Bachmann-Preis 2014

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